Wildfrüchte
Wildfrüchte üben eine besondere Anziehungskraft aus. Schlehen, Sanddornbeeren, Hagebutten, Kornelkirschen oder die Mispel sind Schönheiten.
Mit Inhaltsstoffen angefüllt, die ihre große Heilkraft ausmachen, sind sie ein Geschenk der Natur,
Nahrhaft, vitaminreich, gesund.
Die Mispel
Mispel Mespilus germanica
In Panketal gibt es, von den meisten Menschen unbeachtet, ein wunderschönes Mispelbäumchen, rundlich und breit, verzweigt, mit schönen Blüten und reichen Früchten. Kaum jemand kennt die Mispel heute noch. Ein Zweig inspirierte zum Malen. Aus den Früchten entstand ein säuerliches Gelee.
Mispeln enthalten unter anderem Vitamin C, Stärke, Pektin und Gerbstoffe.
Das Rosengewächs war im Mittelalter verbreitet.
Weißlich-rosa Obstblüten, raue, runde, braune sehr harte Früchte mit dem tüpischen Krönchen reifen Ende Oktober und sollten vor der Verarbeitung Frost bekommen oder lagern.
Mispeln sind voller Vitamin C, Pektin, Zucker und Gerbstoffen. Die Gerbstoffe wirken auf entzündete Magen- und Darmschleimhaut heilend, sie ist insgesamt entzündungshemmend und damit gesund bei Arteriosklerose.
Die Zellernuss
Die rote Hasel „Zellernuss“
Ich erhielt diese Früchte der roten Hasel geschenkt. Sie waren wunderschön anzusehen und inspirierten zu diesem Aquarell.
Der Efeu
Hedera helix
Der Efeu ist eine Pflanze von ganz besonderer Wesensart. Am Boden, im Dunkel und Schattenreich, sucht er, windet er sich, bis er einen Baum auswählt, an dem er emporranken kann. Nach neun Jahren gibt es im Frühhebst die gelben Blüten, aus denen die blauen Früchte entstehen, die über Winter reifen. Diese sind für Menschen nicht genießbar, erfreuen aber die Vögel.
Der Efeu hat, ist er jung, erst die typische handförmig gelappten Blätter, die später in längliche rhombische, nicht gelappte Blätter übergehen, wenn er emporrankt.